Beratungswissen A-Z
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Alleinstellungsmerkmal
Ein Alleinstellungsmerkmal – auch USP (Unique Selling Proposition) genannt – beschreibt, was ein Unternehmen oder Produkt von der Konkurrenz klar unterscheidet. Es beantwortet die Frage: Warum sollten Kunden genau dieses Angebot wählen?In der Beratung ist das Alleinstellungsmerkmal entscheidend für eine klare Positionierung, überzeugende Kommunikation und erfolgreiche Marktbearbeitung. Ein gutes Alleinstellungsmerkmal ist relevant, glaubwürdig und schwer kopierbar.
Anlagevermögen
Das Anlagevermögen umfasst alle Vermögenswerte eines Unternehmens, die langfristig dem Geschäftsbetrieb dienen – also nicht zum kurzfristigen Verkauf bestimmt sind. Es bildet die strukturelle Grundlage der unternehmerischen Tätigkeit und bleibt in der Regel länger als ein Jahr im Unternehmen.Typische Bestandteile sind:
– Immaterielle Vermögenswerte (z. B. Patente, Lizenzen, Geschäfts- oder Firmenwert)
– Sachanlagen (z. B. Maschinen, Grundstücke, Gebäude, Fuhrpark)
– Finanzanlagen (z. B. Beteiligungen, langfristige Darlehen)
In der Beratung ist das Anlagevermögen relevant für Investitionsentscheidungen, Abschreibungsplanung und Bilanzanalysen. Es beeinflusst Kennzahlen wie Anlagendeckung, Kapitalbindung und Eigenkapitalquote – und damit auch die strategische Ausrichtung und Finanzierungsstruktur eines Unternehmens.
Ausbildung
Ausbildung bezeichnet die strukturierte Vermittlung von beruflichen Kenntnissen, Fähigkeiten und Kompetenzen, die für die Ausübung eines bestimmten Berufs erforderlich sind. Ziel ist es, Auszubildende gezielt auf ihren Beruf vorzubereiten, um die nötige Fachkompetenz und Handlungssicherheit zu erlangen.Die Ausbildung findet meist im Rahmen eines dualen Systems statt – also in einer Kombination aus praktischer Tätigkeit im Ausbildungsbetrieb und theoretischem Unterricht an Berufsschulen. Abschluss bildet eine staatlich anerkannte Prüfung, z. B. vor der IHK oder Handwerkskammer.
In der Beratungspraxis spielt Ausbildung eine wichtige Rolle, da sie eine zentrale Maßnahme zur langfristigen Fachkräftesicherung und zur Gewinnung motivierter Mitarbeitender ist. Eine gute Ausbildung ist nicht nur Grundlage für beruflichen Erfolg, sondern trägt entscheidend zur Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft eines Unternehmens bei.
Automation
Automation bezeichnet die automatisierte Ausführung von Abläufen ohne manuelles Eingreifen – etwa in Produktion, Verwaltung oder digitalen Prozessen. Ziel ist es, Zeit zu sparen, Fehler zu vermeiden und Effizienz zu steigern.Typische Anwendungsfelder sind z. B. Fertigungslinien, IT-Prozesse, Rechnungs- und E-Mail-Workflows, Datenanalyse oder Kundenkommunikation (z. B. durch Chatbots oder automatisierte Mailings). Möglich wird Automation durch Technologien wie Sensorik, Software, künstliche Intelligenz oder Robotik. In der Beratung dient Automation als Hebel für Skalierung und Kostenreduktion, vor allem bei wiederkehrenden Routinetätigkeiten. Voraussetzung ist eine klare Prozessstruktur und passende technische Lösung.