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Ihre Fragen – Unsere Antworten!
In unserem FAQ-Bereich finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Anmeldung, Förderung, Ablauf und Zertifizierung unserer IHK-Kompaktlehrgänge. Klar, verständlich und auf den Punkt – damit Sie schnell die Infos finden, die Sie brauchen.
Lehrgang
Ja. Wir bieten zusätzlich noch die IHK Kompaktkurse „Business Coach (IHK)„, „Train the Trainer (IHK)“ und den „Ausbildungscoach (IHK)“ an. Folgen Sie der Verlinkung zu den Websiten.
Es gibt keinen fachlichen Unterschied – beide beraten Unternehmen bei strategischen, organisatorischen oder operativen Fragen. „Unternehmensberater“ ist die deutsche Bezeichnung, „Consultant“ die internationale Variante. Welcher Begriff verwendet wird, hängt oft vom Umfeld ab: Im Mittelstand ist „Unternehmensberater“ üblich, in internationalen Firmen oder bei spezialisierten Projekten eher „Consultant“.
Unternehmensberatung kann sich finanziell lohnen – sowohl im Angestelltenverhältnis als auch in der Selbstständigkeit. Die genaue Einschätzung der Verdienstmöglichkeit ist aufgrund der vielen variablen Faktoren nicht gaz einfach. Es gibt aber ungefähre Richtwerte:
Festanstellung: Berufseinsteiger starten häufig mit 45.000 bis 65.000 Euro brutto im Jahr. Mit wachsender Erfahrung, Spezialisierung und Führungsverantwortung sind 80.000 bis 120.000 Euro oder mehr möglich.
Selbstständigkeit: Viele freie Berater:innen arbeiten mit Tagessätzen zwischen 800 und 1.500 Euro – in spezialisierten Nischen auch darüber hinaus.
Mit der richtigen Positionierung, einem starken Netzwerk und fundiertem Fachwissen lassen sich attraktive Einkommensperspektiven erreichen. Unsere IHK-Kompaktlehrgänge vermitteln dafür das nötige Know-how und praxisnahe Werkzeuge.
Unternehmensberater:innen arbeiten daran, Unternehmen erfolgreicher zu machen – sei es durch das Lösen komplexer Probleme, die Optimierung von Prozessen oder die Entwicklung neuer Strategien. Der Beruf verbindet analytisches Denken mit kreativem Lösungsansatz, verlangt Kommunikationsstärke und bietet die Chance, mit ganz unterschiedlichen Branchen und Menschen zu arbeiten.
Selbstcheck – Finden Sie heraus, ob sie mindestens zwei Fragen mit Ja beantworten können:
Analysieren Sie gern Probleme und entwickeln praxisnahe Lösungen?
Können Sie komplexe Themen verständlich vermitteln und andere für Ihre Ideen gewinnen?
Haben Sie Freude an wechselnden Projekten und neuen Herausforderungen?
Sind Sie Expert:in in einer bestimmten Branche und möchten Ihr Wissen gezielt weitergeben?
💬 Unser Tipp: Vereinbaren Sie ein kostenloses Beratungsgespräch – wir prüfen gemeinsam, ob die Unternehmensberatung der richtige Karriereweg für Sie ist und wie Sie Ihre Stärken optimal einsetzen können.
Anerkannte Unternehmensberater:innen arbeiten in unterschiedlichen Fach- und Branchenbereichen. Typische Beratungsfelder sind:
– Strategie & Unternehmensentwicklung – z. B. Geschäftsmodell-Optimierung, Marktanalysen, Wachstumsstrategien
– Organisation & Prozesse – Strukturaufbau, Prozessoptimierung, Digitalisierung
– Finanzen & Controlling – Kostenmanagement, Finanzplanung, Fördermittelberatung
– Marketing & Vertrieb – Positionierung, Markenaufbau, Vertriebsstrategien
– Personal & Führung – Personalentwicklung, Change-Management, Führungskräfte-Coaching
– Branchen- oder Fachspezialisierungen – z. B. IT, Handel, Produktion, Gesundheitswesen
Oft kombinieren Unternehmensberater:innen mehrere dieser Felder, um maßgeschneiderte Lösungen für ihre Kunden zu entwickeln.
Ja. Viele Unternehmensberater:innen spezialisieren sich auf eine bestimmte Branche oder ein wirtschaftliches Fachgebiet. Das hat den Vorteil, dass Sie Ihre vorhandene Fach- und Markterfahrung gezielt einbringen können – zum Beispiel in den Bereichen: Kfz & Zulieferindustire, Medizin & Gesundheit, Handel, IT & Digitalisierung, Bau & Immobilien, Energie & Umwelt, Logistik, Tourismus & Hotellerie oder Bildung & Soziales.
Eine Spezialisierung erhöht oft die Glaubwürdigkeit, erleichtert den Zugang zu Kunden und ermöglicht maßgeschneiderte Lösungen für branchenspezifische Herausforderungen.
Unter dem Menüpunkt „Erfahrungsberichte“ auf unserer Webseite teilen ehemalige Teilnehmende ihre persönlichen Eindrücke, Praxiserfahrungen und Lernerfolge aus unseren Lehrgängen. Die Rückmeldungen fallen durchweg sehr positiv aus und zeigen, wie praxisnah, kompakt und motivierend unsere Weiterbildungen gestaltet sind – und welchen konkreten Nutzen die Teilnehmenden daraus für ihre berufliche Entwicklung ziehen konnten.
Als groben Richtwert empfehlen wir Berufserfahrung im wirtschaftlichen Umfeld (ca. zwei Jahre oder mehr) sowie Grundkenntnisse in Buchhaltung und Betriebswirtschaft.
Hilfreich ist zudem, wenn Sie z.B::
– Expert:in in einem bestimmten wirtschaftlichen Fachgebiet sind,
– Erfahrung als Führungskraft mitbringen,
– selbstständig tätig waren oder sind, oder
– bereits ein eigenes Unternehmen erfolgreich verkauft haben.
Wichtiger als feste Vorgaben sind jedoch Ihre Motivation und Ihr Interesse am Thema Unternehmensberatung.
💬 Tipp: Wenn Sie unsicher sind, ob Sie die Voraussetzungen erfüllen, kontaktieren Sie uns einfach. Wir beraten Sie gern persönlich und finden gemeinsam heraus, ob der Lehrgang zu Ihrem Profil passt.
IHK-Zertifikat
Ja. Zur Erlangung des IHK‑Zertifikat ist eine Anmeldung zum IHK-Zertifikiat-Leistungstest (Prüfung) und ein Bestehen mit mindestens 50% der Punkte (IHK-Notenschlüssel) notwendig. Der IHK-Zertifikat-Leistungstest findet in der Regel frühestens 2-3 Wochen nach dem Lerhgang statt, da zum Bestehen eine ausreichende Selbstlernphase notwendig ist. Die Anmeldung zum Zertifikat-Leistungstest erfolgt über die zuständige IHK: im Lehrgangspreis enthalten.
Die Prüfung (IHK-Zertifikatstest) besteht aus 2 Teilen:
1. Praxisteil: Die Teilnehmenden des IHK-Zertifikat Leistungstest (Pürfung) erhalten drei mögliche Themen zur Wahl. Nach Auswahl des bevorzugten Themas erhalten die Prüfungsteilnehmer/innen 15min Zeit eine kurze kompakte Präsentation zu erstellen (digitale Präsentationstools werden vorgegeben). Diese Präsentation wird danach von den Teilnehemdnen kompakt und praxisorientiert vorgestellt. Im Anschluss folgt eine kurze Pause.
2. Theorieteil: im zweiten Prüfungsteil stellen die Prüfer/innen Fragen aus den Unterrichtsmodulen. In der Regel werden zwei Fragen pro Modul gestellt. Die Teilnehmden beantworten die Fragen mit eigenen Worten, Ziel ist die Abfrage eines Grundverständnis und Erklärung in eigenen Worten der abgefragten Themen.
Der IHK-Zertifikat Leistungstest (Pürfung) dauert je nach Umfang und Pausenzeit zwischen 75 – 90 Min. Die reine Pürfungszeit liegt bei ca. 45 Min.
Voraussetzung sind mindestens zwei Jahre Berufserfahrung im wirtschaftlichen Umfeld sowie Grundkenntnisse in Buchhaltung und Betriebswirtschaft. Die genaue Liste prüfen wir anhand Ihres Lebenslaufs in der Anmeldeprüfung.
Ja. Die Termine zum IHK-Zertifikat-Leistungstest (Pürfung) werden von der durchführenden IHK seperat veröffentlicht.
Ja. Der IHK-Zertifikat-Leistungstest wird sogar in der Regel als Online-Prüfung durchgeführt. Sie erhalten vorab entsprechende Informationen zum Zugang (idR. Zoom) und eine kleine techinsche Handlungsanweisung (Leistungstest-Handbuch).
Ja. Es gelten die üblichen besonderen Anforderungen an eine Online Prüfung wie zB. keine Hilfe von Dritten, keine Zusatzmittel und keine Prüfung einer fremden Person (oder eines KI Avatars). Die Regeln sind im Leistungs-Handbuch genauer beschrieben. Zudem erhalten alle Prüfungsteilnehmer vorab eine Information via Email.
Ja. Wir bieten über Zoom oder andere Software Lösungen digitale Präsentationswerkzeuge. Die Teilnehmenden können diese nutzen, innerhalb der vorgegebenen Zeit eine kompakte praxisorientierte Präsentation zu erstellen.
Ja. Der IHK-Zertifikat-Leistungstest kostet je nach IHK Standort zwischen 350-650€. In der IHK Ulm ist der Preis mit 350€ etwas günstiger als bei der IHK Siegen.
Das IHK-Zertifikat ist unbegrenzt gültig. Beim digitalen Open Badge der IHK kann die Online-Verifizierung in der Regel mindestens 10 Jahre lang abgerufen werden. Es enthält alle relevanten Kurs- und Teilnehmerdaten und lässt sich leicht in Bewerbungen oder Online-Profilen teilen.
Ja. Ein IHK‑Zertifikat ist ein praxisorientierter Nachweis fachlicher Weiterbildung, der bei Arbeitgebern – sowohl regional als auch bundesweit – einen hervorragenden Ruf genießt. Die Lehrgänge basieren auf standardisierten Rahmenplänen, die in Zusammenarbeit mit Expert:innen entwickelt werden, und legen großen Wert auf Aktualität und Alltagstauglichkeit.
Dennoch ist ein IHK‑Zertifikat kein akademischer Hochschulabschluss. Das bedeutet: Es ist nicht gleichwertig mit einem Bachelor‑ oder Master‑Titel im Sinne der Hochschulbildung und ihrer formalen Anerkennung .
Ja. Zusammen mit der durchführenden IHK gibt es mehrere Prüfungstermine pro Jahr. Der Prüfungstermin kann frei gewählt werden.
Team & Kontakt
Unser Orga-Team ist Montags–Freitags von 10:00 bis 17:00 Uhr erreichbar:
per Telefon unter +49 30 40739974
per E‑Mail an info@unternehmensberater-ihk.de
Ja, es gibt zwei Möglichkeiten, um auch nach dem Lehrgang in Kontakt zu bleiben:
1. Unsere offizielle LinkedIn-Unternehmensseite informiert regelmäßig über neue Kurstermine, Fachthemen und Entwicklungen:
👉 KOMPAKT IHK – Kompaktlehrgänge für die Praxis
2. Unsere LinkedIn-Gruppe richtet sich speziell an ehemalige und aktuelle Teilnehmer:innen zur Vernetzung, zum Austausch von Erfahrungen und zur gegenseitigen Unterstützung:
👉 Netzwerk Kompaktlehrgang Unternehmensberatung (IHK)
Wir freuen uns, wenn Sie Teil des Netzwerks bleiben!
Ja. Alle Trainer:innen verfügen über langjährige Berufserfahrung in ihren jeweiligen Fachgebieten und bringen fundiertes Praxiswissen aus realen Beratungsprojekten mit. Viele sind selbst als Unternehmensberater:innen, Führungskräfte oder Unternehmer:innen tätig und kennen die Herausforderungen aus erster Hand.
Dadurch sind die Lehrinhalte nicht nur theoretisch fundiert, sondern direkt auf den beruflichen Alltag und konkrete Anwendungssituationen übertragbar.
Preise & Kosten
Der Lehrgang kostet in Ulm insgesamt 2.999€ für Präsenz (Lehrgangsgebühr inkl. Kompendium, inkl. Prüfungsgebühr) und für Online insgesamt 2.499€ (Lehrgangsgebühr inkl. Kompendium, inkl. Prüfungsgebühr).
Der Lehrgang in Siegen kostet in Präsenz 3.500 € (Lehrgangsgebühr inkl. Kompendium, inkl. Prüfungsgebühr), einen Online Lehrgang gibt es in Siegen nicht.
Ja. Für das begleitende Kompendium (Skript) werden 150 € verlangt, zudem fällt für die Anmeldung und Durchfürhung zum IHK-Zertifikat-Leistungstest eine Prüfungsgebühr von 350 € an.
Ja. Wir bieten 5 % Gruppenrabatt ab drei Teilnehmern derselben Firma.
Eine steuerliche Beratung können wir indivuell nicht anbieten. Generell können Lehrgangsgebühren als Werbungskosten oder Betriebsausgaben gelten und wären dann entsprechend absetzbar. Bewahren Sie dafür unbedingt Ihre Teilnahmebestätigung und Rechnung auf. Für eine konkrete Beratung kontaktieren Sie bitte Ihr Steuerberatungsbüro/-service.
Anmeldung
Sie können sich direkt über unser Online‑Formular anmelden oder das PDF‑Formular herunterladen und ausgefüllt per E‑Mail an anmeldung@unternehmensberater-ihk.de schicken. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung und Rechnung.
Die reguläre Anmeldefrist endet vier Wochen vor Kursstart. Bei späterer Anmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn fällt eine Nachbuchungsgebühr von 100 € an. Anmeldungen danach nur in Rücksprache und nach Verfügbarkeit möglich.
Voraussetzung sind mindestens zwei Jahre Berufserfahrung im wirtschaftlichen Umfeld sowie Grundkenntnisse in Buchhaltung und Betriebswirtschaft. Die genaue Liste prüfen wir anhand Ihres Lebenslaufs in der Anmeldeprüfung.
Unter dem Menüpunkt „Anmeldung“ auf unserer Webseite finden Sie eine Übersicht aller aktuellen Kurstermine mit den jeweiligen Durchführungsorten. So sehen Sie auf einen Blick, wann und wo der nächste Lehrgang startet, und können sich direkt anmelden.
Unter den Links zu den jeweiligen IHK-Standorten finden Sie genauere Informationen zur Anreise.
Wir beraten Sie gern individuell zu Ihren Bedürfnissen – sei es bei der Auswahl eines Hotels, der Anreiseplanung oder besonderen Anforderungen.
Fördermöglichkeiten
Ja, je nach Bundesland und persönlicher Situation kommen zwei Förderprogramme in Frage:
– Für Angestellte: Bildungsurlaub
In vielen Bundesländern, darunter auch Nordrhein-Westfalen (IHK Siegen) und Baden-Württemberg (IHK Ulm), besteht Anspruch auf fünf Tage bezahlte Freistellung pro Kalenderjahr. Die Anmeldung beim Arbeitgeber sollte mindestens vier Wochen vor Kursbeginn erfolgen.
– Für Selbstständige: KOMPASS-Programm
Bietet Coaching und Mentoring für Solo-Selbstständige und Gründer:innen. Eine Bewerbung ist alle zwei Monate möglich.
Wir beraten Sie gern, welches Programm für Ihre Situation passt.
Ja, KOMPASS-Programm.
Für Solo-Selbstständige und Gründer:innen bietet das KOMPASS-Programm gezielte Unterstützung. Es fördert Coaching und Mentoring zur beruflichen Weiterentwicklung oder Neuausrichtung. Die Bewerbung ist alle zwei Monate möglich.
👉 Wir beraten Sie gerne. Mehr Infos erhalten Sie auch direkt über die KOMPASS-Programmseite des Bundesministeriums:
https://www.esf.de/portal/DE/ESF-Plus-2021-2027/Foerderprogramme/bmas/kompass.html
Ja, Bildungsurlaub.
In vielen Bundesländern – darunter Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg – haben Arbeitnehmer:innen Anspruch auf Bildungsurlaub. Das bedeutet: Bis zu fünf Tage bezahlte Freistellung pro Kalenderjahr für anerkannte Weiterbildungen.
Die Anmeldung muss in der Regel mindestens vier Wochen vor Kursbeginn beim Arbeitgeber erfolgen.
👉 Weitere Informationen und die geltenden Regelungen je Bundesland finden Sie auf der offiziellen Seite:
www.bildungsurlaub.de
Wir beraten Sie gern, ob Ihr Kurs als Bildungsurlaub anerkannt ist.
Nein. Auch wenn die IHK ein zugelassener Bildungsträger ist, erfüllen die IHK Kompaktlehrgänge aufgrund ihres kompakten Formats nicht die Voraussetzungen für eine Förderung über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters.
Für Arbeitsuchende empfiehlt sich ggf. eine individuelle Rücksprache mit der Agentur für Arbeit – auch zur Prüfung alternativer Förderwege.
KOMPASS Programm
KOMPASS bezuschusst individuell passende Weiterbildungen für Solo-Selbstständige mit bis zu 90 % der reinen Lehrgangsgebühren (ohne Kursunterlagen und Pürfungsgebühren), maximal 4.500 € (netto). Es handelt sich um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss.
Tipp:
– Nie vor Scheck-Ausstellung verbindlich buchen – sonst ist die Förderung weg.
– Fristen streng einhalten (6/7-Monate-Regel), sonst verfällt der Anspruch.
– Nur deutsche Anbieter mit nachgewiesener Qualität (wie die IHK Kompaktlehrgänge)
Laut den offiziellen KOMPASS-Förderrichtlinien sind nur die reinen Lehrgangskosten (Nettobetrag) förderfähig. Gebühren für Kursmaterialien, Prüfungen, Zertifikate, Reise- oder Übernachtungskosten gelten als Nebenkosten und sind nicht zuwendungsfähig. Die genauen Bedingungen der Kostenübernahme sind im Beratungsgespräch mit den KOMPASS Beratungsstellen indiviuell zu klären.
Gefördert wird der Nettobetrag (bis 5.000 €); Umsatzsteuer wird nicht erstattet. Nebenkosten wie Reise, Übernachtung, Prüfungsgebühren sind nicht zuwendungsfähig. Eigenanteil mind. 10 %.
Voraussetzungen u. a.: Wohnsitz und Tätigkeit in Deutschland, Haupterwerb, max. 1 Vollzeitäquivalent an Beschäftigten, mind. 2 Jahre ununterbrochene Marktpräsenz, De-minimis-Grenze 300.000 € innerhalb von 3 Jahren nicht überschritten, kein KOMPASS-Scheck in den letzten 12 Monaten.
Ja, möglich – bei Kapitalgesellschaften gelten zusätzliche Kriterien (z. B. Mindestbeteiligung und mind. 20 Wochenstunden Anstellung in der eigenen Gesellschaft). Details sind im BMAS-FAQ geregelt.
(1) Registrierung im Förderportal Z-EU-S
(2) Termin bei einer KOMPASS-Anlaufstelle (Erstberatung, Empfehlung)
(3) Qualifizierungsscheck wird ausgestellt → erst jetzt verbindlich buchen
(4) Kurs absolvieren (Frist s. unten)
(5) Erstattungsantrag mit Nachweisen (u. a. Rechnung, Zahlungsbeleg, Teilnahmebescheinigung mit Stundenumfang, Daten, Unterschrift/Stempel) über Z-EU-S
(6) Prüfung durch DRV Knappschaft-Bahn-See und Auszahlung. Wichtig: Vor Scheckausgabe nichts verbindlich buchen, sonst entfällt die Förderung.
Zunächst ist ein Beratungsgespräch durchzuführen. Die Beantragungstellen empfehlen in der Regel eine Beratung und Start der Beantragung 2-3 Monate vor Kursbeginn. Nach erfolgreicher Beantragung und Scheck-Ausstellung hat man dann 6 Monate für die Durchführung und 7 Monate für die Einreichung des Erstattungsantrags (inkl. Nachweise). Verlängerungen sind grundsätzlich nicht möglich; Einzelfälle nur über die Anlaufstelle. Ein Scheck je 12-Monats-Zeitraum.
Kein Rechtsanspruch. Bewilligungsbehörde ist die DRV Knappschaft-Bahn-See (Fachstelle ESF). Die Anlaufstellen beraten, die DRV KBS entscheidet.
Bildungsurlaub
Ja. Wenn sich Ihr Arbeitsplatz in Baden-Württemberg (z. B. Ulm) oder Nordrhein-Westfalen (z. B. Siegen) befindet, haben Sie als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer in der Regel einen gesetzlichen Anspruch auf fünf Tage Bildungsurlaub pro Jahr. Während dieser Zeit zahlt Ihr Arbeitgeber ganz normal weiter Ihr Gehalt. Die Teilnahmegebühren für das Seminar tragen Sie selbst.
Grundsätzlich ja. Auch Teilzeitbeschäftigte und Minijobber haben Anspruch auf Bildungsurlaub, dieser wird anteilig zur Arbeitszeit berechnet. Ob im Büro, unterwegs oder im Homeoffice – der Anspruch hängt vom Arbeitsverhältnis ab, nicht vom Arbeitsort. Ausnahmen gelten für bestimmte Gruppen wie Beamte, Azubis oder Beschäftigte in Kleinbetrieben, dazu mehr weiter unten.
Wählen Sie zunächst ein Seminar aus, das in Ihrem Bundesland offiziell als Bildungsurlaub anerkannt ist. Der Anbieter stellt Ihnen nach der Anmeldung alle nötigen Unterlagen zur Verfügung. Reichen Sie diese spätestens 4 bis 6 Wochen vor Kursbeginn beim Arbeitgeber ein – zusammen mit einem formlosen Antrag auf Freistellung. Wichtig ist: Der Antrag bezieht sich immer auf den Arbeitsort, nicht auf den Wohnsitz.
Eine Ablehnung ist nur in klar begrenzten Ausnahmefällen erlaubt, zum Beispiel wenn Sie Fristen versäumt haben oder Ihre Abwesenheit den Betriebsablauf konkret gefährdet. Lassen Sie sich eine Ablehnung immer schriftlich geben. Wenn Sie Zweifel an der Begründung haben, holen Sie sich rechtlichen Rat oder wenden Sie sich an den Betriebsrat. Ein einfaches „Nein“ reicht rechtlich nicht aus.
Ja. In Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen gilt eine sogenannte Kleinbetriebsklausel: Wenn Ihr Unternehmen weniger als 10 Mitarbeitende beschäftigt, kann Ihr Arbeitgeber den Antrag auf Bildungsurlaub ablehnen, ohne dies näher zu begründen. Diese Regelung gilt nur für kleine Betriebe und soll den Betriebsablauf schützen.
Sie müssen den Bildungsurlaub in der Regel mindestens sechs Wochen vor Seminarbeginn beantragen. Ihr Arbeitgeber hat dann etwa drei Wochen Zeit, um zu antworten. Erfolgt in dieser Zeit keine Rückmeldung, kann das in manchen Fällen als Zustimmung gewertet werden. Frühzeitige Planung erhöht die Chancen auf eine reibungslose Genehmigung.
Das ist nur eingeschränkt möglich. In Baden-Württemberg dürfen auch Azubis Bildungsurlaub nehmen – allerdings meist nur für politische Bildung oder ehrenamtliche Schulungen. In Nordrhein-Westfalen ist die Lage ähnlich. Für Beamte gibt es in beiden Bundesländern eigene Regelungen. Bildungsurlaub nach dem normalen Arbeitnehmergesetz gilt für sie meist nicht automatisch.
Nach dem Seminar erhalten Sie eine offizielle Teilnahmebescheinigung vom Veranstalter. Diese muss Ihrem Arbeitgeber vorgelegt werden – als Nachweis, dass Sie die Weiterbildung vollständig absolviert haben. Falls Sie während des Seminars krank werden, müssen Sie sich – wie im Arbeitsalltag auch – sofort beim Arbeitgeber krankmelden. Sonst verlieren Sie möglicherweise den Anspruch auf den Bildungsurlaub für diese Tage.
Nein. Auch wenn wir über die IHK ein zugelassener Bildungsträger sind, entsprechen die IHK Kompaktlehrgänge aufgrund ihrer kompakten Vorgehensweise nicht den Förderbedingungen des Bildungsgutschein.